Magnesium

Magnesium ist eine wichtige Nahrungsergänzung für Nerven und Muskulatur. Magnesium ist ein Mineralsalz. Wie die Vitamine, gehört Magnesium zu den 40 lebenswichtigen Nährstoffen, die der Mensch braucht, um gesund zu bleiben. Magnesium ist bei nahezu allen Stoffwechselvorgängen beteiligt.

Funktionen im Körper

Am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt; unerlässlich für die Aktivität zahlreicher Enzyme; wichtig für Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel; greift in den Fettstoffwechsel durch Stimulierung fettspaltender Enzyme ein; große Bedeutung für das Nervensystem.

Mangelerscheinungen:

Bei schwerem Magnesium-Mangel kommt es zu Muskelkrämpfen bis zur Tetanie. Schwere Mangelzustände können z.B. auftreten bei chronischem Durchfall und Erbrechen. Besonders gefährdet sind auch Alkoholiker, da Alkohol die Magnesium-Ausscheidung fördert. Aber auch Stress, Schwangerschaft und Stillen sowie Leistungssport führen zu vermehrter Magnesium-Ausscheidung bzw. zu erhöhtem Bedarf. Ein Mangel bei älteren Menschen ist oft zu beobachten.

Weit häufiger begegnet man einem verborgenen, nicht gleich sichtbaren Magnesium-Mangel. Ein solcher Mangel spielt eine wichtige Rolle vor allem bei Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Muskelschwäche, erhöhter Krampfneigung der Muskulatur, abgeschwächten Sehnenreflexen, Leistungsminderung und rascher Ermüdbarkeit, Nervosität und Depressionen. Bei Frauen können Magnesium-Mängel zu Geburtskomplikationen, zu einer Verstärkung des prämenstruellen Syndroms und zu Dysmenorrhöe (Zyklusstörungen) führen.

Weitere Mangelsymptome

Anämie –hämolytisch- (hämolytische Blutarmut)
Anfälle
Angst
Anorexie (Appetitlosigkeit)
Ataxie (Unvermögen, sinnvolle Bewegungen durchzuführen)
Depressionen
Desorientierung
Eklampsie (Krampfanfälle im Endstadium der Schwangerschaft)
Geräuschempfindlichkeit
Halluzinationen
Herzrhythmusstörungen
Hyperaktivität
Hypertonie (Bluthochdruck)
Hypothermie (Unterkühlung)
Hypotonie
kalte Hände und Füße
Muskelschwäche
Nervosität
Nierensteine
Nystagmus (Augenzittern)
Ödeme
organisches Hirnsyndrom
Parästhesien (Taubheits-/Kribbelgefühl – durchblutungsbedingt)
Ruhelosigkeit
Schlaflosigkeit
Schreck-Reaktionen verstärkt
Schwindel
Tachykardie (Herzrasen, Herzjagen)
Tremor (Zittern)
Übelkeit und Erbrechen
Verwirrung

Für weitere Informationen bitte die PDF-Datei öffnen:
Diese Seite verwendet Cookies um die volle Webshop-Funktion zu Gewährleisten. Möchten Sie Cookies weiterverwenden? Weiterlesen …